Presseerklärung vom 12.02.2016

In der Fuldaer Zeitung vom 12. Februar 2016 ist auf Seite 16 ein Artikel mit der Überschrift:

Hohmann verteidigt Schießen an der Grenze

abgedruckt, in welchem der unzutreffende Eindruck erweckt wird, ich hätte auf der Veranstaltung zum politischen Aschermittwoch des AfD-Kreisverbandes Fulda am 10. Februar 2016 in Rommerz den Einsatz von Schusswaffen gegen unbewaffnete Asylbewerber befürwortet.

Tatsache ist hingegen

1.  Ich habe den Gesetzeswortlaut von § 11 UZwG vorgelesen, der den
Schusswaffengebrauch ausdrücklich erlaubt, wenn sich Personen an der Grenze der Kontrolle
durch Flucht entziehen wollen.

2.  Ich habe erklärt, wie die vielkritisierte Aussage der AfD-Bundesvorsitzenden
Dr. Frauke Petry zu diesem Themenkreis in einem verhörartigen Interview mit dem
„Mannheimer Morgen“ zustande gekommen ist.

Selbstverständlich bin ich, genauso wie der AfD-Bundesvorstand und der AfD-Kreisverband Fulda, ausdrücklich dagegen, dass auf unbewaffnete Asylbewerber, die friedlich Einlass ins Bundesgebiet begehren, geschossen wird. Das habe ich auch in Rommerz klar geäußert.

Das entscheidende Kernanliegen der AfD ist die Wiederherstellung rechtmäßiger Zustände an den deutschen Grenzen. Die unsinnige Diskussion über Schusswaffengebrauch an der Grenze soll davon nur ablenken.

Martin Hohmann, AfD-Kreistagskandidat

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