COVID-19 in Deutschland: Merkel & Co vergessen eigenen Notfallplan

Was viele Bürger nicht wissen:

Die Bundesregierung verfügt bereits seit 7 Jahren über eine umfangreiche Risikoanalyse des Robert-Koch-Instituts bezüglich einer Pandemie mit einem neuartigen Corona-Erreger. Wer diese 33-seitige Analyse liest, wird erschreckt feststellen, mit welch hoher Genauigkeit bereits damals die aktuell vorherrschende Krisensituation in Deutschland vorhergesagt wurde. Betrachtet man all die Umstände, welche heute bereits eingetreten sind, so wirkt eine weitere Vorhersage dieses Berichts nun umso beängstigender: Konkret geht das Analysepapier nämlich von einer Gesamtdauer der sogenannten Corona-Krise von 3 Jahren aus! In dieser Zeit sollen laut Vorhersage mindestens 7,5 Millionen Menschen in Deutschland an dem Virus sterben!

Worum es im Detail geht:

Der „Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012“ (Bundesdrucksache 17/12051 vom 03.01.2013) beschäftigt sich auf 33 Seiten mit einem aus damaliger Sicht hypothetischen Ausbruch einer Virus-Pandemie mit einem fiktiven, neuartigen Corona-Erreger. Der mittlerweile 7 Jahre alte Bericht liest sich heute wie das direkte Drehbuch zum aktuellen Corona-Chaos in Deutschland und könnte aktueller nicht sein. Vieles von dem, was damals schon vorausgesagt wurde, ist heute bereits erschreckende Realität geworden. Noch viel erschreckender ist jedoch, was uns allen offensichtlich noch bevorsteht.

Was bereits Realität geworden ist:

– Das Szenario beschreibt eine von Asien ausgehende, weltweite Verbreitung eines neuen Corona-Virus (Eingetreten)

– Die rasche Verbreitung des Virus kann nicht effektiv aufgehalten werden (Eingetreten)

– Die Inkubationszeit des neuen Virus beträgt 2 bis 14 Tage, einhergehend mit einer sehr hohen Ansteckungsgefahr (Eingetreten)

– Als Symptome wurden vorausgesagt: Fieber, trockener Husten, Atemnot, in Röntgenaufnahmen sichtbare Veränderungen der Lunge (Eingetreten)
– Das Ereignis sollte ab Februar in Asien beginnen und ab April in Deutschland auftreten. (Eingetreten; um 1-2 Monate verschätzt)

– Bei Arzneimitteln, Schutzausrüstungen und Desinfektionsmitteln wird es zu Engpässen kommen (Eingetreten)

Was noch kommen soll:

– Die Gesamtdauer der Pandemie wird auf 3 Jahre prognostiziert (erst dann soll ein Impfstoff entwickelt, freigegeben und in ausreichender Menge verfügbar sein!)

– In diesem Zeitraum wird sich das Virus in mehreren Wellen ausbreiten und letztendlich 78 Millionen Bundesbürger infiziert haben (hiervon einige mehrfach, da das Virus mutieren kann)
– Gleichzeitig geht das Analysepapier von 7,5 Millionen Toten in ganz Deutschland aus

– Die medizinische Versorgung bricht bundesweit zusammen

– Ab diesem Zeitpunkt werden Ärzte entscheiden und selektieren müssen (Triage) welcher Patient noch behandelt wird und welcher sterben muss (vergl. Lage in Italien)

– Die Versorgung mit Lebensmitteln sowie Waren des täglichen Bedarfs (Produktion u. Logistik) wird nicht in gewohnter Menge und Vielfalt möglich sein

– Die Analyse sieht sich außerstande, den volkswirtschaftlichen Schaden auch nur schätzungsweise zu beziffern. Dieser wird daher lediglich mit einem immensen Einbruch des Bruttoinlandprodukts beschrieben.

– Der Bericht erkennt und sagt voraus: Zahlreiche Güter und Dienste werden weltweit von nur wenigen Schlüsselproduzenten bereitgestellt (z.B Medikamente, Atemschutzmasken). Somit könnten Ausfälle im Bereich importierter Güter und Rohstoffe auch in Deutschland zu spürbaren Engpässen und Kaskadeneffekten führen.

Insgesamt kann festgestellt werden, daß sich dieser mittlerweile 7 Jahre alte „Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz“ liest, wie die aktuelle Ausgabe einer Tageszeitung.

Alles – aber auch absolut alles, was bisher schiefgelaufen ist, wurde bereits vor 7 Jahren in der hauseigenen Risikoanalyse der Bundesregierung detailliert und seriös vorhergesagt. 7 Jahre, in denen die Bundesregierung genügend Zeit gehabt hätte, entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Tatsächlich wurde hiervon aber Null-Komma-Garnichts umgesetzt.

Trotz genauer Kenntnis des Risikos hat die schwarz-rote Bundesregierung in dieser Zeit sogar das genaue Gegenteil von dem getan, was notwendig gewesen wäre:

Es wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Intensiv-Betten in den Krankenhäusern wegrationalisiert. Es wurde keine ausreichende Bevorratung von Schutzausrüstungen vorgenommen. Ebenso wurden viel zu wenige Medikamente und zu geringe Mengen an Desinfektionsmitteln eingelagert. Deutschland ist abhängig wie nie zuvor, von der Medikamentenproduktion aus China und Indien. Zuerst wurde die aufziehende Pandemie durch die Bundesregierung nicht ernst genommen und fahrlässig heruntergespielt und dann, als das gesamte Ausmaß sichtbar wurde, verfiel diese in den Panikmodus und führte massive Einschränkungen des öffentlichen Lebens herbei, was nun unserer Wirtschaft am Ende das Genick brechen kann.

Diese Risikoanalyse aus dem Jahr 2012/2013 beweist: Die Bundesregierung hatte bereits damals alles gewusst und trotzdem 7 Jahre lang absolut nichts unternommen. Kanzlerin Merkel wird jetzt wohl erneut einfach mit den Schultern zucken und sagen: „Nun ist das Chaos halt da.“

Und selbst in diesem Punkt hat das Analysepapier des Robert-Koch-Instituts bereits eine treffsichere Vorhersage getroffen. Wörtlich heißt es im Kapitel „Politische Auswirkungen“:

“Die Suche nach „Schuldigen“ und die Frage, ob die Vorbereitungen auf das Ereignis ausreichend waren, dürften noch während der ersten Infektionswelle aufkommen.“
Selbst zukünftige Rücktrittsforderungen oder „sonstige schwere politische Auswirkungen“ hat der Bericht bereits in hellseherische Weise vorausgesagt.

Wir brauchen keine Totalversager im Kanzleramt oder den Bundesministerien. Wer die Lösung bereits schwarz auf weiß vor sich liegen hat, diese ignoriert und dann auf ganzer Linie versagt, ist nicht geeignet, auch nur noch einen Tag länger die Geschicke in unserem Land zu bestimmen.

Hier ist das letzte Wort noch lange nicht gesprochen. Jetzt ist es erst einmal oberstes Gebot, die medizinische Lage wieder in den Griff zu bekommen. Doch die immensen Probleme, denen unsere Volkswirtschaft bereits heute ins Auge schaut, werden erst noch kommen. Bei der zukünftigen Aufarbeitung dieser Krise mit Ansage sowie dem Versagen der Verantwortlichen wird es zerrissene Hosen geben. Das ist jetzt schon sicher!

In der Zwischenzeit können Sie – liebe Leser – die vorgenannte und sehr aufschlussreiche Risikoanalyse unter folgendem Link gerne selbst einmal nachlesen – und bitte passen Sie auf sich und Ihre Familien auf und bleiben Sie gesund!

 – AfD Kreisverband Fulda –

https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Downloads/Krisenmanagement/BT-Bericht_Risikoanalyse_im_BevSch_2012.pdf?__blob=publicationFile

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