Gegen Hybris und Hysterie

 

In der Frage der NO2-Dieselabgase wendet sich der AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann. Durch die Dauerberieselung auf allen medialen Kanälen sei in den letzten Wochen im großen Publikum der Eindruck entstanden, Deutschland stehe kurz davor, sich durch den Stickstoffanteil der Dieselabgase selbst zu vergiften. Dieser hysterischen Übertreibung müsse entgegengetreten werden:

1. Ist von 1990 bis 2014 die NO2-Gesamtbelastung von 3 Mio. Tonnen auf 1,3 Mio. zurückgegangen.

2. Ist der Grenzwert für den Innenraum am Arbeitsplatz auf 915 µg/m³ festgelegt.

3. Als Grenzwert für die Außenluft wurde durch die EU 40 µg/m³ angeordnet.

Luftverschmutzung durch Industrie- oder Autoabgase soll nicht klein geredet werden. Die bisher erfolgreichen Bemühungen zur Luftreinhaltung müssen auch weitergehen. Aber mit Vernunft und Augenmaß. Niemand kann den Widerspruch zwischen den Grenzwerten für Innen- und Außenluft erklären. Der EU-Grenzwert ist schlicht willkürlich zustande gekommen. Hohmann abschließend: „Es kann nicht sein, dass ein bürokratisches EU-Monstrum und Emissions-Ideologen über das Schicksal der Arbeitnehmer in der deutschen Autoindustrie entscheiden. Auch die faktische Enteignung der deutschen Diesel-Fahrer geht zu weit. Die Bundesregierung soll sich endlich durch objektive Aufklärung von der entstandenen Hysterie distanzieren“.

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