„Im Herzen der Heimat“-Tour | Teil 3

++ Gestern war die AfD im Rahmen ihrer „Im Herzen der Heimat“-Tour zu Gast in Tann/Rhön. ++

Auch Abseits der Wahlen war das Interesse groß.

Fulda/Tann (19.06.2019) Der Kreissprecher und Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann legte dabei Zahlen zur inneren Sicherheit vor. Er stellte dabei heraus, dass ein Rückgang in absoluten Zahlen das Sicherheitsempfinden der Bürger nicht hinreichend widerspiegele. Dem Rückgang bei kleineren Delikten wie z.B. dem Fahrraddiebstahl, stünden steigende Zahlen bei Rohheitsdelikten und Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung entgegen. Hohmann betonte, dass zwar nicht alle Zuwanderer kriminell seien, allerdings diejenigen, die es sind, die Bevölkerung verängstigen und für unser Land große Probleme auslösen. Phänomene wie Gruppenvergewaltigungen und ständig zunehmende Messerangriffe gab es in dieser Anzahl vor der „Willkommenskultur“ 2015 nicht in Deutschland.

Sein Stellvertreter im AfD-Kreisverband und Referent im Hessischen Landtag, Pierre Lamely, befasste sich mit den Themen Schul- und Familienpolitik. Über Maßnahmenpakete wie dem „Regenbogenportal“ des Bundesfamilienministeriums wird die traditionelle Vater-Mutter-Kind-Familie zum Auslaufmodell. U.a. sollen in Formularen zukünftig die Bezeichnungen „Elternteil 1 und 2“ statt „Vater und Mutter“ Anwendung finden. Außerdem werden „Patchworkfamilien“ idealisiert anstatt den Kindern Werte wie Treue und Zusammenhalt, in guten wie in schlechten Zeiten, näher zu bringen. Durch Frühsexualisierung ab dem Kindergarten soll das Schamgefühl der Kinder gebrochen werden. Lamely forderte eine Rückkehr zu wesentlichen Lehrinhalten, um Kinder ausbildungsfähig zu machen, denn für anständige Berufe brauche man in der Schule nicht lernen, was ein „Darkroom“ ist. Für das spätere Berufsleben sei es förderlicher zu wissen wie ein Dreisatz funktioniert und nicht wie ein „flotter Dreier“ geht.

Als dritter Redner trat der frühere Ortsvorsteher Achim Wagner auf, der nun Mitglied der AfD und dort auch im Kreisvorstand ist. Er gab einen Überblick über verschiedene Themen und Standpunkte der AfD wie in der aktuellen CO2-Debatte sowie der Subventionspolitik der EU, die gerade in den Herkunftsländern der Asylsuchenden Fluchtursachen auslöse, in dem den Menschen dort die Lebensgrundlage entzogen wird.

Im Anschluss an die Redebeiträge konnten über ein offenes Mikrofon Fragen an die AfD-Vertreter gestellt werden, die sich bis fast 23 Uhr Zeit für das Publikum nahmen.

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