Linke Kulturhegemonen im Krieg gegen die Realität

 

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 19.3.2018 war auf Seite neun der Artikel „Freiheit im Exil“ zu lesen. Er beleuchtete die Ergebnisse einer Umfrage unter amerikanischen Studenten: 53 % sind „Vielfalt“ wichtiger, als Meinungsfreiheit, deren Einschränkung einen „guten Zweck“ verfolge – der Schutz vor „Rassismus und Hassrede“. Ein Biologieprofessor, Bret Weinstein, von der Evergreen State University musste wegen Rassismusvorwürfen zurücktreten. Der Grund: Er kam an die Uni, obwohl es einen verpflichtenden Abwesenheitstag für weiße Professoren gegeben hatte. Der Autor des FAZ-Artikels schreibt auch von Platzverweisen an Redner in deutschen Hochschulen und Universitäten. Im letzten Jahr wurde eine Professorin mit AfD-Mitgliedschaft entlassen [1], Studenten der Uni Magdeburg verhinderten mit Silvesterböllern den Vortrag von André Poggenburg und skandierten, dass es „kein Recht auf Nazipropaganda“ gebe [2].

Bereits sieben Jahre nach Beginn der 68er-Revolution formulierte der Soziologe Helmut Schelsky die These einer „intellektuellen Priesterherrschaft“, die mit Mitteln der „Bewusstseinsbearbeitung“ eine neue „Religion des sozialen Heils“ verkünde.
Man könnte meinen, Studenten, Professoren, Mitarbeiter – Intellektuelle also – an unseren Unis und Hochschulen wären besonders reflektiert und kritisch. Die meisten scheinen sich mit ihrer hypermoralischen Überheblichkeit auf der richtigen und „guten“ Seite zu wähnen. Das Denken im akademischen Milieu ist gleichförmig und uniform, dem Zeitgeist konform, den sie reproduzieren und stützen.

Ob aus Überzeugung oder Konformitätszwang im Hinblick auf die eigene, wissenschaftliche Karriere wird der linke Phrasenkatalog übernommen und vor die Realität ein Spinnennetz gespannt. Der Hass der linken Intellektuellen richtet sich gegen Alles, das dieses Spinnennetz zerreißen kann; also auch gegen die, die Realitäten anerkennen und Tatsachen aussprechen. Das aber geht nur, wenn Meinungen frei geäußert werden können – vermutlich ein Grund, weshalb den amerikanischen Studenten die Abschaffung der Meinungsfreiheit am Herzen liegt.
Der „gute Zweck“, der Schutz vor Rassismus, Hass oder Fremdenfeindlichkeit – wer diese Begriffe so inflationär verwendet, wie das linke Akademiker*innen-Milieu auch hierzulande, will nicht argumentieren, sondern den Gegner etikettieren und vom Diskurs ausschließen. Diese moralisch aufgeladenen Kampfbegriffe entspringen einem ideologischen Deutungsrahmen linker Kulturhegemonen, die die Wirklichkeit verdrehen: Für sie sind Gegner der Masseneinwanderung Rassisten, Befürworter der Erhaltung eines historisch gewachsenen Staatsvolkes sind Fremdenfeinde, Gender-Kritiker sind ewiggestrige Familialisten.

Michael Klonovsky bemerkte bereits: „Früher hieß Rassismus, wenn jemand behauptete, Schwarze seien schlecht. Heute heißt Rassismus, wenn jemand behauptet, Schwarze sind schwarz.“

Ideologiefreie Wissensvermittlung und das Humboldtsche Bildungsideal müssen wieder ihren Weg an unsere Universitäten und Hochschulen finden. Das geht nur mit der AfD.

[1] http://www.rp-online.de/…/hochschule-entlaesst-afd-professo…
[2] http://www.deutschlandfunk.de/uni-magdeburg-studierende-blo…

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