Politischer Aschermittwoch der AfD Fulda – 2020

Fulda (27.02.2020) Am gestrigen Mittwoch begann die AfD Fulda ihren traditionellen politischen Aschermittwoch im Bürgerzentrum Johannesberg. Gastredner des Abends war der Vorsitzende der Landtagsfraktion und Landessprecher der AfD Hessen, Robert Lambrou, der direkt aus Wiesbaden anreiste. Außerdem traten der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der AfD Fulda, Martin Hohmann, sowie der stellvertretende Kreisvorsitzende und EU-Politiker Pierre Lamely auf.

In seiner Rede ging Robert Lambrou ausführlich auf die Vorgänge nach der Wahl von Thomas Kemmerich (FDP) am 5. Februar 2020 zum Ministerpräsidenten von Thüringen ein. Er warf LINKE, GRÜNEN und SPD eine bodenlose Doppelmoral vor, sich darüber aufzuregen, dass die Wahl von Kemmerich mit den Stimmen von AfD-Landtagsabgeordneten erfolgt sei.

Lambrou wies darauf hin, dass derselbe Bodo Ramelow (LINKE), der heute Thomas Kemmerich so hart kritisieren würde, sich von April 2017 bis Oktober 2019 nur mit Hilfe des AfD-Landtagsabgeordneten Oskar Helmerich im Amt halten konnte. Helmerich sicherte durch seinen Wechsel zur SPD-Fraktion im April 2016 die Ein-Stimmen-Mehrheit von Rot-Rot-Grün, nachdem die SPD-Abgeordnete Marion Rosin im April 2017 zur CDU gewechselt war. Damals blieb die Empörung von LINKE, GRÜNEN und SPD aus, aus Gründen des Machterhalts.

Martin Hohmann begrüßte die Anwesenden bewusst als „seine Landsleute“ und widmete sich in seiner Rede unter anderem der deutschen Identität: „Ich wünsche mir eine vernünftige, friedliche und selbstbewusste Nation, zu der selbstverständlich alle Deutschen gehören. Auch Menschen aus anderen Ländern, die hier Heimat suchen, arbeiten und Deutsche werden wollen.“, betonte Hohmann.

Mit Blick auf die Diffamierungen, die er als jahrelanges CDU-Mitglied nun als AfD-Abgeordneter erfährt, wehrte er sich gegen die Assoziationskette: „Alles, was nicht links ist = Nazi = Unmensch“. Aber ich bitte Sie und Euch alle, zahlt nicht mit gleicher Münze zurück. Unser Verhalten muss zeigen, Vernunft, Bürgerlichkeit und Anstand sind auf unserer Seite. Diffamierung und Hetze sind nicht unsere Mittel.“

Pierre Lamely befasste sich vor allem mit dem Niedergang der SPD, die laut seiner Aussage „…heute weniger Prozente hat, als ein Handyakku am Abend.“

Mit Blick auf die Skandale mit SPD-Beteiligung bei der AWO in Frankfurt und Wiesbaden, aber auch den Versuch der Fuldaer SPD-Landtagsabgeordneten Sabine Waschke, eine Stelle „….gegen rechts“ einrichten und mit jemandem aus dem Linken-Verein „Fulda stellt sich quer e.V.“ besetzen zu wollen, einem Verein in dem sie selbst Mitglied ist, sagte Lamely, die SPD sei nunmehr Abkürzung für „Selbstbedienungs-Partei-Deutschlands“ und forderte wegen dieser Vetternwirtschaft auf der einen, aber auch ihrem miserablen Ergebnis bei der vergangenen Landtagswahl auf der anderen Seite, den Rücktritt von Sabine Waschke aus allen Funktionen der SPD in Fulda.

Unter nachfolgendem Link haben wir einen rund 15-minütigen Zusammenschnitt der Reden des Abends auf unserer Facebook-Seite ( @AfDKreisverbandFD ) veröffentlicht:

https://www.facebook.com/AfDKreisverbandFD/videos/200430704635372

Posted in Allgemein.