Pressemitteilung – AfD KV Fulda zum Kabinett Bouffier III

Wiesbaden/Fulda (16.01.2019)  Am kommenden Freitag kommt erstmals der 20. hessische Landtag zusammen. Volker Bouffier wird zum dritten Mal Ministerpräsident werden und hat alle Minister- und Staatssekretärsposten bereits besetzt. Die CDU Osthessen geht dabei leer aus.

„Fulda war bislang ein Stimmengarant der Union, im Gegenzug war auch immer ein Osthesse an einer wesentlichen Position im Kabinett berücksichtigt worden. Es stellt daher eine Zäsur dar, dass nun mit dem Ausscheiden von Sozial-Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel die direkte Vertretung in der hessischen Landesregierung nicht mehr vorhanden sein wird.“ sagt der Bundestagsabgeordnete und neugewählte Kreissprecher der AfD Fulda Martin Hohmann.

„Ich denke, viele langjährige CDU-Wähler haben einfach erkannt, dass die CDU in Kernbereichen dem Machterhalt mit Hilfe der Grünen ihre Grundsätze geopfert hat. Bestes Beispiel ist der vom CDU-Minister Lorz gegen den Willen des Landeselternbeirats durchgesetzte Sexualkundelehrplan mit seiner Zwangsfrühsexualisierung unserer Kinder“, führt der neue stellvertretende Kreisvorsitzende, Pierre Lamely, aus.

„Mit dem direkten Draht in die Landesregierung fällt ein bisheriges Alleinstellungsmerkmal der CDU in Osthessen weg. Sie wird es zukünftig schwerer haben Wünsche aus der Region am Regierungstisch zu platzieren. Ein erster Test werden die von der ersten schwarz-grünen Regierung geplanten Windkraftanlagen im Gieseler Forst sein. Die Mehrheit der hiesigen Bevölkerung lehnt sie ab. Die neue schwarz-grüne Regierung wird sie dennoch durchsetzen“, vermutet Hohmann.

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