Pressemitteilung – AfD Politiker Pierre Lamely zum Parteiaustritt von Bundesvorstandsmitglied Steffen Königer

Potsdam/Fulda (29.11.2018) Bundesvorstandsmitglied Steffen Königer gab
überraschend seinen Parteiaustritt bekannt. Nach eigenen Angaben tat er
dies aus Protest gegen rechte Tendenzen in der Partei.

„Der Vorwurf ‘Rechtsruck’ kommt doch in der Regel von Personen, die
innerhalb der Partei keine weitere Karriere machen konnten und einfach
schlechte Verlierer sind!“, erklärt Pierre Lamely, AfD-Direktkandidat
bei der letzten Landtagswahl im Wahlkreis Fulda 2. Im Landtagswahlkampf
bot sich Steffen Königer hessenweit für Veranstaltungen und Infostände
an. Offensichtlich ging es ihm dabei nicht um Wahlkampfhilfe, sondern
nur um Selbstinszenierung für seine Kandidatur zum EU-Parlament.

„Herr Königer hatte vor nicht einmal 10 Tagen bei seiner Bewerbungsrede
in Magdeburg eine Mehrheit für einen aussichtsreichen Platz auf der
Listenaufstellung zur EU-Parlementswahl 2019 gesucht und dies innerhalb
einer Partei, die laut seiner neuen Aussage mehrheitlich seinen
Ansichten zuwider läuft. Zum Glück hat das Bauchgefühl der Delegierten
seinen karrieristischen Plan durchkreuzt.“ Steffen Königer bekam nur
wenige Stimmen.

Rechte Tendenzen bringt Pierre Lamely für den Kreis Fulda in Abrede. „Im
Rahmen der Landtagswahl habe ich in zahlreichen Bürgerdialogen immer
wieder klar gemacht, welche Personen auf unserem Weg zu einem besseren
Deutschland gerne Anschluss finden können, aber auch welche nicht!
Diesem Schema folgend hat weder unser Kreisverband noch unsere JA in
Fulda Probleme mit extremen Personen oder Positionen.“

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