Schluss mit der Wolfsromantik – Gefahren und Folgen bedenken!

“Schluss mit der Wolfsromantik”, fordert der AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann. Die politisch Verantwortlichen im Bund und in den Ländern müssten endlich in der Realität ankommen und erkennen, dass der Wolf kein harmloses Kuscheltier ist, sondern ein hochintelligentes, anpassungsfähiges, zähes, ausdauerndes und bis zu 50 kg schweres Raubtier. Gegen dieses Rudeltier hat auch ein Erwachsener keine Chance. Dass Wölfe in letzter Zeit mehrfach in Ortschaften und in der Nähe von Kindergärten gesichtet worden sind, müsste Alarm auslösen. Der faktische Vollschutz durch EU-Recht hat den Wolf jede natürliche Scheu vor dem Menschen verlieren lassen. Der ungebremste Zuwachs von einem auf 60 Rudel lässt Schlimmes erwarten.

Hauptleidtragende sind zur Zeit Schafhalter und Viehzüchter. In letzter Zeit sind mehr als 3.500 Nutztiere gerissen worden. Viele Schafhalter haben entnervt aufgegeben. Die letztendlich immer unzureichenden Schutzmaßnahmen (Zäunung, Wolfsschutzhunde) sind eine zusätzliche, finanzielle Belastung – bei ohnehin geringem Einkommen. Bei weiterer Ausbreitung des Wolfes können die Deiche an den Küsten und den großen Strömen bald nicht mehr beweidet werden, weil immer mehr Schafhalter aufhören. Desgleichen ist die einzigartige Heidelandschaft in Niedersachsen auf Beweidung angewiesen. Neben einer ausstehenden, volkswirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Berechnung schiebt sich die Frage in den Vordergrund, wann fällt der erste Mensch in Deutschland einem Wolfsangriff zum Opfer.

Die besonders von den Grünen propagierte Wiederansiedlung des Wolfes durch die FFH-Richtlinie der EU folgt dem Muster der EU-Vogelschutzrichtlinie, eingeführt 1979. Durch sie wurden alle Rabenvögel (Elstern, Krähen, Eichelhäher) als „Singvögel“ mit Vollschutz deklariert. Für Elstern und Krähen aber sind Singvogeleier eine wahre Delikatesse. Das absurde Ergebnis: Der falsch angesetzte Schutz der Rabenvögel hat unsere insektenfressenden, „echten“ Singvögel drastisch reduziert. Der stumme Frühling naht.

Als Erstes verlangt Hohmann Jagdzeiten für den Wolf, damit er die natürliche Scheu vor dem Menschen wiedergewinnt.

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