+++ Schüler-Dialog der AfD Fulda mit Projektgruppe der Richard-Müller-Schule +++

Der Fuldaer AfD Direktkandidat Pierre Lamely (WK15 / FD2) sowie sein Stellvertreter Frank Schüssler stellen sich in einem Interview den Fragen zweier Schülerinnen der Richard-Müller-Schule.
Die schriftlich vorbereiteten Fragen der beiden Schülerinnen, von denen eine kurz vor dem Gesprächstermin aufgrund einer Autopanne leider nicht teilnehmen konnte, waren allesamt gut durchdacht und gewissenhaft vorbereitet und deckten einen breiten Bereich politischer Themenfelder ab. Das Interview fand statt, im Rahmen eines Schulprojektes, mittels dessen verschiedene Schülergruppen die Standpunkte der einzelnen Parteien zur Hessischen Landtagswahl herausarbeiten sollten.
Zur alles überlagernden Frage der Flüchtlingskrise stellt Direktkandidat Pierre Lamely klar, daß entgegen vielfach anders lautender medialer Berichterstattung, die AfD keine Partei sei, die Ausländer oder Migration grundsätzlich ablehne. Es gehe jedoch um die Verhältnismäßigkeit und Zielrichtung von Migration. Die AfD lehne grundsätzlich jede Einwanderung in die deutschen Sozialsysteme ab. „Betrüger, Verbrecher, Terroristen oder Faulenzer brauchen wir in Deutschland nicht.“, so Lamely weiter. „Einer geregelten Migration von fähigen und leistungswilligen Ausländern stehen wir von der AfD aber grundsätzlich positiv gegenüber. Allerdings fehlen hierfür auch weiterhin die dringend notwendigen Gesetze.“
Auf die Frage, was mit abgelehnten Asylbewerbern oder Migranten ohne Papiere geschehen solle, antwortete der stellvertretende Direktkandidat, Frank Schüssler: „Wer kein Recht hat, sich in Deutschland aufzuhalten, muß das Land umgehend wieder verlassen. Die gesetzlichen Regelungen sind hier ganz klar.“ Er ergänzt weiter: “Wer keine Ausweispapiere besitzt oder seine Herkunft absichtlich verschweigt, hält sich illegal in Deutschland auf. In diesen Fällen muss zuallererst die Identität der Person geklärt werden, bevor diese möglicherweise untertauchen kann. Dies geht natürlich schneller, wenn der Betreffende aktiv hieran mitarbeitet.“ Ganz ähnlich und grundsätzlich zwingend sei dies analog hierzu auch schon immer bei der Beantragung von Hartz IV. „Wer hier nicht aktiv im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht Auskünfte erteilt, bekommt solange auch keine Leistungen.“
Zu Fragen der Bildung, Familien- und Sozialpolitik führt Pierre Lamely aus, daß wir eine Reformation des Bildungssystems benötigen, die dafür Sorge trage, daß wieder mehr Handwerker und Facharbeiter ausgebildet werden. Durch eine Überakademisierung unseres derzeitigen Schulsystems werde der Fachkräftemangel geradezu befördert und die Probleme weiter verstärkt. „Auch in der Familienpolitik benötigen wir dringend eine „Willkommenskultur“ für das ungeborene Leben, anstatt auch noch Werbung für Abtreibungen zu finanzieren“, beklagt Lamely den derzeitigen Zustand. Auch müssten Konzepte entwickelt werden, die Beruf und die Gründung einer Familie unter einen Hut bringen können und nicht wie derzeit, den Paaren eine Entscheidung pro oder kontra abverlange. Schüssler ergänzt hierzu: „Ich könnte mir da Lösungen wie z.B. in Frankreich vorstellen. Etwa eine Förderung von Betriebskindergärten oder finanzielle Unterstützung für eine Haushaltshilfe.“
Lamely führt weiter aus, daß auch das Sozialsystem zu ineffektiv sei und Arbeitslosigkeit in der Regel einfach nur verwalte, anstatt bedarfsgerechte Lösungen für den Einzellfall anzubieten. Massive Mehrausgaben in der Bildungspolitik seien überdies die einzige Möglichkeit, um auf Dauer die immer weiter steigenden Kosten im Hartz IV Bereich unter Kontrolle zu bringen, so Lamely. Sein Kollege Schüssler pflichtet ihm bei: „Was wir auch benötigen ist eine bessere Unterstützung von allein erziehenden Müttern. Die finanziellen, psychologischen und sozialen Belastungen dieser Frauen sind enorm. Sie müssen nicht nur Mutter sein, sondern auch den oft fehlenden Vater ersetzen, die Familie managen und zusammenhalten, für ein auskömmliches Einkommen sorgen und sowohl ihre eigenen als auch die Probleme ihres Nachwuchses in den Griff bekommen. Das alles bedeutet Stress, der nur auf einer einzigen Schulter abgeladen wird. Es wäre daher hilfreich z.B. über eine grundsätzlich kostenlose Nachhilfe für schulpflichtige Kinder Alleinerziehender nachzudenken“, so Schüssler weiter. Pierre Lamely ergänzt: „Und da sind wir auch schon wieder beim Thema Bildungspolitik.“
Dies sind nur einige Auszüge aus dem Fragenkatalog der Schüler, den wir an dieser Stelle leider nicht in seinem vollen Umfang wiedergeben können. Das Interview dauerte fast eine volle Stunde und war für alle Beteiligten eine interessante Erfahrung und Gelegenheit zum Meinungsaustausch.
Die AfD Fulda bietet im Vorfeld der Hessischen Landtagswahlen jederzeit auch anderen Schülern die Möglichkeit im Rahmen ihrer Schulprojekte, sich an den AfD Kreisverband Fulda bzw. die beiden Direktkandidaten für eine Interviewanfrage zu wenden.
Die beiden AfD Direktkandidaten für Fulda, Pierre Lamely und Jens Mierdel, haben darüber hinaus auch am Kandidatencheck von abgeordnetenwatch.de teilgenommen.
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https://kandidatencheck.abgeordnetenwatch.de/hessen

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